Kiasmos im Wiener Konzerthaus – Die andere Seite des Ólafur Arnalds

Minimalistisch, aber intensiv: Wer Mittwochabend beim Kiasmos-Konzert den typischen Klang von Ólafur Arnalds erwartet hatte, wurde nur bedingt bestätigt. Gemeinsam mit Janus Rasmussen, mit dem er seit 2014 unter dem Namen Kiasmos auftritt, zeigte er eine ganz andere Seite seines musikalischen Schaffens.

Ohne Bestuhlung, mit treibenden Beats und einer Lichtshow, der es trotz aller Reduktion an Intensität nicht mangelte, wurde das Konzerthaus dabei zur Tanzfläche. Die sanften, atmosphärischen Elemente, die man mit Ólafur Arnalds verbindet, verschmolzen harmonisch mit Beats, die teils an der Grenze zu Clubsounds lagen – und diese Grenze manchmal sogar überschritten. Es war ein Konzert, wie man es im Wiener Konzerthaus selten erlebt. Und anders, als man es von Ólafur Arnalds erwarten könnte. Es war eine Erfahrung.

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